Berufsbedingte Gesundheitsrisiken im Zusammenhang mit der Verwendung und Herstellung von Nanopartikeln sind noch nicht ausreichend geklärt. Arbeiter können Nanopartikel einatmen oder Nanopartikel-Belastungen ausgesetzt sein, die weit höher sind als in normaler Umgebungsluft. Führende Experten fordern, nicht die Masse, sondern die Oberfläche (µm2/cm3), zu messen, da Nanopartikel bei gleicher Masse eine viel größere Oberfläche aufweisen. Damit wird die Reaktion mit dem menschlichen Körper wahrscheinlicher. Deshalb gibt es einen wachsenden Bedarf, auf der Grundlage der Partikeloberfläche die gesundheitlichen Auswirkungen zu untersuchen und die Arbeitsplatzbedingungen und die individuelle Belastung durch Nanopartikel zu erfassen.
Der Oberflächenmonitor Modell 3550 für Nanopartikel misst die Oberfläche von Partikeln (dargestellt in µm²/cm³), die in den tracheobronchialen (TB) und alveolaren (A) Lungenbereichen abgelagert sind. Er bietet eine einfache und und schnelle Lösung zur Messung der Oberflächendosis. Das Signal korreliert stark mit dem berechneten Betrag des in der Lunge abgelagerten Oberflächenbereichs (Deposited Surface Area, DSA). Das Modell 3550 ist ein wichtiges Messgerät für die Forschung auf dem Gebiet der Inhalationstoxikologie, für Untersuchungen gesundheitlicher Auswirkungen und epidemiologische Studien sowie zur Messung und Überwachung der Belastung an Arbeitsplätzen.