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Ultrafeine Partikel sind unterschätzte Größen im Arbeitsschutz

26. Oktober 2010 Moderne Werkstoffe spielen immer öfter in der Nano-Liga. Ob Oberflächenbeschichtungen oder Elektronik, ultrafeine- oder Nanopartikel sind fester Bestandteil von Produktionsprozessen.

Unsichtbar und lungengängig stellen diese Partikel ein ungewisses Risiko für Menschen, die damit umgehen, dar. Ein gezieltes Monitoring der Partikelbelastung sollte für den Arbeitsschutz eine Hauptrolle spielen, um Arbeiter und Wissenschaftler im Umgang mit den Stoffen effektiv schützen zu können. Vor allem für Krebserkrankungen stehen die mikrokleinen Stoffe als Auslöser im Verdacht. „Die Einhaltung und Protokollierung von Schwellenwerten ist wichtiger Bestandteil des Arbeitsschutzes“, erklärt Suzanne Depiereux von TSI (www.tsiinc.de). Moderne Partikelmesstechnik macht auch vor den UFPs – ultrafeinen Partikeln – nicht halt. Mit dem tragbaren Elektrometer AeroTrak 9000 bietet TSI eine Echtzeitmessung von Nanopartikeln an, welche ideal für Belastungsmessungen an Arbeitsplätzen sowie für ausgedehnte Messreihen in Arbeitszonen und Forschungsstudien sind.

Kritische, verantwortlich festgelegte Schwellenwerte können mit dem AeroTrak 9000 – Kategoriesieger des Industriepreises 2010 –  eingegeben werden. Ein integrierter Alarm warnt vor zu starken Belastungen um die richtigen Maßnahmen einzuleiten. Das Gerät ermittelt nach den Ablagerungskurven der ICRP die Oberfläche der Nanopartikel, die sich im tracheobronchialen oder alveolaren Bereich der Lunge abscheiden. Somit ist dieser ermittelte Wert geeignet, eine Korrelation zur vermuteten gesundheitsschädigenden Wirkung darzustellen. Ein Datenspeicher und die Möglichkeit, Messdaten mit einem Computer weiterzuverwenden, erleichtern das Monitoring der Partikel. Die messbaren Größen des AeroTrak 9000 liegen dabei zwischen zehn und 1000 Nanometern (0,01 bis 1 µm). Klicken Sie hier wenn Sie an weiteren Informationen über das AEROTRAK™ 9000 Nanopartikel-Aerosolmonitor interessiert sind.  

Eine weitere wichtige Rolle in Arbeitsbereichen, die nicht partikelfrei gehalten werden können, fällt dem passenden Atemschutz zu. Masken mit unterschiedlichen Schutzeinstufungen sichern auch im Fall von ultrafeinen Partikeln die Atemwege – jedoch nur bei richtiger Anwendung. „Fehler beim Anlegen der Maske, Nutzungseinschränkungen wie Frisuren oder Bärte minimieren die Schutzwirkung immens. Fehlende Schulungen bedeuten für Maskennutzer, der eigenen Einschätzung zu vertrauen – undichte Masken sind so oft die Folge“, so Suzanne Depiereux. Der TSI PortaCount Pro+ ermöglicht eine Messung der Maskendichte, die ebenfalls die Partikelbelastung innerhalb und außerhalb der Maske ermittelt und vergleicht. Die quantitative Prüfung mit dem Gerät kann im Einsatz stattfinden und ist daher ideal geeignet für Trainings. Dabei werden die Normen EN529-2005, BGR 190 sowie die EU-Vorschriften für Atemschutzmasken von FFP1 bis zu Vollmasken voll erfüllt. „Schutz vor Partikeln sollte absoluten Vorrang haben, regelmäßige Kontrollen in Gefahrenbereichen sind immens wichtig. Wo sich Partikel nicht vermeiden lassen, ist der Schutz über eine Maske Pflicht, und richtiges Dichtsitztraining sowie eine Dichtsitzkontrolle sollten Nutzungsvoraussetzung sein“, resümiert Suzanne Depiereux von TSI.Klicken Sie hier, wenn sie an weiteren Informationen zum Maskendichtsitz interessiert sind.