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JAHRESZEIT FÜR KLIMAANLAGEN KOMMT

Jahreszeit für Klimaanlagen kommt: korrekte Einstellung sorgt für Komfort und Effizienz

23. März 2010 – Ein großer Teil von Klimaanlagen in Gebäuden ist nicht korrekt eingestellt.

Die Gefahren bei falscher Einstellung sind nicht nur Einbußen beim Komfort und der Behaglichkeit, sondern vor allem auch deutlich zu hohe Kosten. So sieht auch der Forschungsrat Kältetechnik (FKT) alleine im effizienten Betrieb von Klimatechnik in Gebäuden ein Einsparpotential von 10 Prozent. Bei einem Klima-Etat von bis zu 500.000 Euro pro Jahr bei einem mittelgroßen Firmengebäude macht das eine Summe von 50.000 Euro aus. Unter falsch eingestellten Systemen leidet auch die Behaglichkeit in klimatisierten Räumen: „Zu niedrige Temperaturen und stellenweise zu hohe Luftgeschwindigkeiten in Auslass-Nähe sorgen nicht nur für unangenehmen Zug, der als störend empfunden wird, sondern tragen darüber hinaus zu dem SBS – Sick Building Syndrom bei“, so Hans-Jürgen Scholen, Techniker von TSI.

Dabei erlaubt heutige Messtechnik, solche Probleme zu vermeiden und auch Zugbelastungen in Räumen zielsicher aufzuspüren und zu unterbinden. Statt stationärer Sensorik zeigen Handmessgeräte wie die TSI-Serie VelociCalc hier echtes Potential. Schnell lassen sich Temperatur, Luftgeschwindigkeit und andere Parameter gleichzeitig anzeigen, zudem kann auch der Volumenstrom an den Auslässen der Anlage präzise gemessen werden. Geräte wie die vom Hersteller TSI erlauben die Übertragung der Messwerte an einen Computer, um auch komplexe Messserien darstellen zu können. Hier zeigen sich erste Schritte hin zu Energieeffizienz: Zu häufig werde bei Klimatechnik noch nach der Devise „An oder Aus“ gedacht, so TSI-Techniker Scholen. Statt Lastspitzen in einer automatisierten Steuerung zu berücksichtigen, seien Klimaanlagen oft auf eine hohe Standardstufe gestellt. Effizient ist dies nicht, ebenso wenig wie ein Nachtbetrieb von Klimasystemen.

Doch nicht nur der Betrieb sollte überwacht werden – auch bei der Einrichtung der Anlage muss schon an die Effizienz gedacht werden. Bei weitem nicht alle in Lüftungsanlagen verbaute Rohrleitungen entsprechen in Qualität und Ausführung der DIN 24194. Das Problem der Leitungssysteme: Leckageverluste. Mit den Mess- und Prüfgeräten der PANDA-Reihe PAN300 von Hersteller TSI Airflow können Lecks nun zuverlässig erkannt und behoben werden. „Dichte Leitungen, eine effiziente Steuerung mit automatisierten Zyklen und eine sorgfältige Einregulierung der Systeme sind Grundregeln, die es insbesondere in Zeiten von Klimadebatte und energieeffizientem Handeln einzuhalten gilt“, so Hans-Jürgen Scholen. Das System arbeitet nach neuesten Richtlinien wie EUROVENT 2/2, sowie EN 12237 und EN 1507. Nach den Schätzungen des FKT kann die Ersparnis bei umfassenden Effizienzmaßnahmen dann sogar bis zu 40 Prozent betragen. Ein guter Vorsatz für die bald beginnende Klimaanlagen-Saison.

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