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HARTER WINTER ALS KLIMA-EFFIZIENZKILLER IN INNENRÄUMEN

Harter Winter als Klima-Effizienzkiller in Innenräumen

11. Februar 2010 – Solche Winter hat Deutschland lange nicht erlebt, eisige Kälte von bis zu minus 20 Grad und Schneefall halten die Republik in Atem.

Auch für das Mikroklima in Gebäuden ist dieser Winter ein Risiko. Selbst kleine Zugluftlecks lassen schnell die teuer erzeugte Wärme aus Fenstern, Türen und Mauerspalten entweichen. Klimaspezialisten wie das Unternehmen TSI raten daher zu frühzeitigem Gegensteuern: „Über die Messung der Luftgeschwindigkeit an Fenstern und Türen kann effektiv nach Lecks gesucht werden, die gerade bei diesem eklatanten Temperaturgefälle sehr negativ wirken können“, erklärt Suzanne Depiereux von TSI. Das Unternehmen entwickelt bereits seit den 60er Jahren Handmessgeräte für Klima- und Lüftungstechniker. Zu den Hauptanwendungsgebieten gehören Justage- und Kontrolle von raumlufttechnischen Anlagen sowie die Überprüfung der Innenraumluftqualität.

„Darüber hinaus stellt die Überwachung der Feuchtigkeit in der Raumluft einen wichtigen Faktor dar“, erklärt Suzanne Depiereux von TSI. Tatsächlich kühlen Außenwände in Gebäuden in diesem Winter ungewöhnlich stark aus und erlauben so kondensierende Atemluft – das Resultat ist Schimmel. Falsch verstandene Sparsamkeit lässt Fenster geschlossen – dabei ist richtiges Lüften und konstante Überwachung der Raumfeuchtigkeit gerade zur Winterzeit immens wichtig. Im Winter sollte die Luftfeuchte nie über 70 Prozent liegen, besser ist ein Bereich von ca. 40 bis 60 Prozent. „In den meisten Fällen führt falsches bzw. zu geringes Lüften in der kalten Jahreszeit auch zu einem Anstieg des CO2-Gehalts in der Raumluft. Hohe CO2 Konzentrationen können mit Kopfschmerzen, Müdigkeit und Abgeschlagenheit einhergehen“, kommentiert Depiereux. Mit Geräten wie dem IAQ-Calc von TSI lassen sich auf einen Blick alle relevanten Qualitätsfaktoren gemäß DIN EN 15251 wie Temperatur, Luftfeuchte und CO2-Gehalt für Innenraumluft ablesen. Vermehrt werden Klima- und Lüftungstechniker darauf aufmerksam, dass der Dienst am Kunden auch solche Bereiche umfassen kann – „denn die Atemluft macht einen Großteil der Gesundheit und des Wohlbefindens aus“, so Suzanne Depiereux.

Von Experten wird regelmäßiges Stoßlüften der Wohnräume empfohlen, bei Schlafräumen vor allem nach der Nacht. Regelmäßiges Lüften sollte zudem auch in Büroräumen durchgeführt werden. Vor dem Lüften kann die Heizung höher gedreht werden: Warme Luft verfügt über eine deutlich gesteigerte Aufnahmefähigkeit für Feuchtigkeit, die beim Lüften sofort nach draußen abgeführt werden kann. Auch bei Gebäudeklimaanlagen ist zu dieser Zeit darauf zu achten, dass sich im System keine Schimmelnester bilden können und die Luftentfeuchtung der Klimaanlagen einwandfrei arbeitet. Im Rahmen einer Effizienzanalyse sollten regelmäßig die Betriebsparameter einer Klimaanlage überwacht werden, um möglichst kostensparenden Betrieb bei gleichzeitig bester Leistung zu gewährleisten. Zu den Risiken zählen auch Leckverluste in Klimaleitungen, die vor allem in großen Gebäuden für eine schlechte Klimabilanz sorgen. Mit einer Leckageprüfung können Lecks einfach und schnell identifiziert werden, ermöglicht wird eine solche Untersuchung beispielsweise mit dem PANDA von TSI. Gemäß den aktuellen Standards wie EUROVENT 2/2 sowie EN 12237 und EN 1507, lässt sich damit eine Leckageprüfung einfach und weitgehend automatisch durchführen.